A - Z
zurück der große Treck weiter   zurück Pony Express weiter   Pix&&Co Banjo&&Co Sheriff's Office
Zaun

Ben Cartwright, imposanter "Pa"-triarch der Ponderosa


...Er war ein großer Mann; aber es war nicht nur seine Körpergröße, die an Ben Cartwright auffiel. Er strahlte soviel Sicherheit und Selbstverstrauen aus, daß man sich ihn in Frack und weißem Hemd ebenso vorstellen konnte wie in Reitkleidung und mit schafpelzgefütterter Jacke, die ihm wie angegossen saß. Er bewegte sich im Sattel mit der Selbstverständlichkeit langer Reiterfahrung, und jede seiner Bewegungen strahlte Zuverlässigkeit und männlichen Charme aus.

Ben Die meisten Männer respektierten und bewunderten ihn, doch es gab auch einige, die ihn fürchteten und andere, die ihn haßten, weil er Macht und Reichtum repräsentierte. Die Frauen fanden ihn anziehend und gar manche hätte gern aus dem Witwer einen Ehemann gemacht. Aus seinen braunen Augen sprach die Erinnerung an weit zurückliegende Tragödien.

Über den breiten Bogen seiner Stirn lag eine dichte Fülle weißen Haares und umrahmte den Hinterkopf mit einer wirren Mähne. Er war ein Mann mit viel Humor, und das erkannte auf den ersten Blick jeder, der ihn sah. Ben Doch gleichzeitig vermittelte seine Erscheinung den Eindruck, er könne, sollte es notwendig werden, ebenso unpersönlich sein wie eine der Kugeln in seiner Pistole, die er an der Hüfte trug.

Der Mann strahlte eine gebändigte Energie aus, die jener riesigen Spiralfeder glich, wie man sie in den Minen für die schweren Golderzwagen verwendete. Wie diese Feder war er da, wenn man ihn brauchte: solid, praktisch und ein Puffer gegen jede Erschütterung. Mußte er kämpfen, tat er es mit einer so zerstörerischen Kraft, wie sie niemand im Charakter eines friedlichen Familienvaters vermutete, der drei Söhne großgezogen hatte...


So gelesen in "BONANZA - ONE MAN WITH COURAGE (dtsch: BONANZA - Die Schätze der Sierra) von Thomas Thompson, m.E. der beste Bonanza-Roman überhaupt. Kein Wunder, Mr. Thompson hat schließlich auch einige Bonanza-Drehbücher geschrieben; er wird Ben Cartwright also ganz gut gekannt haben. Aber außer Mr. Thompson gibt es natürlich noch ein paar Leute, die etwas über Ben Cartwright zu sagen haben...



Ich hab' bei Pa immer ein offenes Ohr gefunden, wenn ich mal Sorgen hatte.
(Hoss in 'Romeo und Julia in Nevada')
Pa, wir haben dich eigentlich ziemlich gern.
(noch einmal Hoss in 'Das Geschenk')
Pa, was Hoss meint, ist, daß wir dich immer noch brauchen.
(Joe in 'Ist Ben Cartwright schuldig?')
Er ist fair und anständig. Er wird nie etwas von einem verlangen, das er nicht selbst tun würde.
(Candy in 'Durchbruch nach Virginia City')
 

Ach ja, und dann war da noch dieser amerikanische Fernseh-Schauspieler...
Ben Cartwright und Lorne Greene, schwer vorstellbar, daß es den einen ohne den andern geben könnte.
 
Zaun

mailto:jamie@river.ruhr.de
jamie@river.ruhr.de
  [home]